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Entlastungsbetrag für Pflegebedürftige

Mit dem Entlastungsbetrag kann eine Haushaltshilfe aber auch Dienstleistungen wie z.B. Reinigung der Wohnräume, Kochen oder Spazierengehen im Wert von 125 € im Monat finanziert werden. In §45b Elftes Sozialgesetzbuch sind die gesetzlichen Grundlagen für den Entlastungsbetrag für Pflegebedürftige seit dem 01.01.2017 geregelt. Alle pflegebedürftigen Versicherten der Sozialen Pflegeversicherung, die sich in den Pflegestufen eins bis fünf befinden und bei denen die Pflege in der häuslichen Umgebung erfolgt, haben einen Anspruch auf den Entlastungsbetrag. Mit häuslicher Umgebung ist nicht ausschließlich der Haushalt der Pflegebedürftigen gemeint, sondern auch der Haushalt der pflegenden Person, Altenheime oder auch Altenwohnungen. Pflegebedürftige, die sich in der Pflegestufe eins befinden, können den Entlastungsbetrag auch für ambulante Pflegeleistungen, die in den Bereich der Selbstversorgung fallen, verwenden.
Die Höhe des Entlastungsbetrages liegt monatlich bei 125,00€ und ist für alle Pflegegrade gleich. Sollte der monatliche Entlastungsbetrag nicht vollständig oder gar nicht von Ihnen in Anspruch genommen werden, haben Sie in den Folgemonaten des Jahres einen Anspruch auf den bislang nicht beanspruchten Teil des Entlastungsbetrages. Sollten Sie den monatlichen Leistungsbeitrag im gesamten Kalenderjahr nicht oder nur teilweise in Anspruch nehmen, wird der von Ihnen nicht beanspruchte Entlastungsbetrag auf das folgende halbe Kalenderjahr übertragen. Für die Übertragung ist ein zusätzlicher Antrag nicht notwendig. Der Entlastungsbetrag würde spätestens am 30. Juni des Folgejahres verfallen, sofern Sie ihn bis dahin nicht in Anspruch genommen haben sollten. Wichtige Sonderregelung Der §144 Elftes Sozialgesetzbuch enthält eine Sonderregelung. Diese besagt, dass die zusätzlichen Entlastungs- und Betreuungsleistungen, die zwischen dem 01.01.2015 und 31.12.2016 entstanden sind und nicht vollständig oder sogar gar nicht beansprucht wurden, noch bis zum 31.12.2018 geltend gemacht werden können. Natürlich handelt es sich bei der Sonderregelung um einen einmaligen Ausweitungszeitraum. Der Leistungsinhalt des Entlastungsbetrages Den Entlastungsbetrag können Sie zweckgebunden für einige bestimmte Leistungsaufwendungen verwenden. Darunter fallen zum Beispiel die teilstationäre Pflege und auch die Kurzzeitpflege. Die Leistungen dieser Pflegeformen können dank des Entlastungsbetrages gegebenenfalls über einen längeren Zeitraum vom Pflegebedürftigen in Anspruch genommen werden. Im Rahmen des Entlastungsbetrages können Kosten für Unterkünfte, Verpflegung und Fahrten selbstverständlich auch erstattet werden. Sollte sich ein Pflegebedürftiger beispielsweise in der Pflegestufe drei befinden und für insgesamt 24 Tage eine teilstationäre Pflege in einer Pflegeeinrichtung in Anspruch nehmen, in der der tägliche Pflegesatz bei 60,00 Euro liegt, entstehen Gesamtkosten in Höhe von 1.440,00 Euro. Davon wird der Leistungsbetrag von rund 1.375,00 Euro abgezogen, der dem Pflegebedürftigen in Pflegestufe drei pro Monat zusteht. Der Differenzbeitrag in Höhe von etwa 65,00 Euro kann vom Entlastungsbetrag beglichen werden, falls dieser bis dahin nicht bereits anderweitig verwendet wurde.
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Haushaltshilfe
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Mit dem Entlastungsbetrag kann eine Haushaltshilfe aber auch Dienstleistungen wie z.B. Reinigung der Wohnräume, Kochen oder Spazierengehen im Wert von 125 € im Monat finanziert werden. In §45b Elftes Sozialgesetzbuch sind die gesetzlichen Grundlagen für den Entlastungsbetrag für Pflegebedürftige seit dem 01.01.2017 geregelt. Alle pflegebedürftigen Versicherten der Sozialen Pflegeversicherung, die sich in den Pflegestufen eins bis fünf befinden und bei denen die Pflege in der häuslichen Umgebung erfolgt, haben einen Anspruch auf den Entlastungsbetrag. Mit häuslicher Umgebung ist nicht ausschließlich der Haushalt der Pflegebedürftigen gemeint, sondern auch der Haushalt der pflegenden Person, Altenheime oder auch Altenwohnungen. Pflegebedürftige, die sich in der Pflegestufe eins befinden, können den Entlastungsbetrag auch für ambulante Pflegeleistungen, die in den Bereich der Selbstversorgung fallen, verwenden. Die Höhe des Entlastungsbetrages liegt monatlich bei 125,00€ und ist für alle Pflegegrade gleich. Sollte der monatliche Entlastungsbetrag nicht vollständig oder gar nicht von Ihnen in Anspruch genommen werden, haben Sie in den Folgemonaten des Jahres einen Anspruch auf den bislang nicht beanspruchten Teil des Entlastungsbetrages. Sollten Sie den monatlichen Leistungsbeitrag im gesamten Kalenderjahr nicht oder nur teilweise in Anspruch nehmen, wird der von Ihnen nicht beanspruchte Entlastungsbetrag auf das folgende halbe Kalenderjahr übertragen. Für die Übertragung ist ein zusätzlicher Antrag nicht notwendig. Der Entlastungsbetrag würde spätestens am 30. Juni des Folgejahres verfallen, sofern Sie ihn bis dahin nicht in Anspruch genommen haben sollten. Wichtige Sonderregelung Der §144 Elftes Sozialgesetzbuch enthält eine Sonderregelung. Diese besagt, dass die zusätzlichen Entlastungs- und Betreuungsleistungen, die zwischen dem 01.01.2015 und 31.12.2016 entstanden sind und nicht vollständig oder sogar gar nicht beansprucht wurden, noch bis zum 31.12.2018 geltend gemacht werden können. Natürlich handelt es sich bei der Sonderregelung um einen einmaligen Ausweitungszeitraum. Der Leistungsinhalt des Entlastungsbetrages Den Entlastungsbetrag können Sie zweckgebunden für einige bestimmte Leistungsaufwendungen verwenden. Darunter fallen zum Beispiel die teilstationäre Pflege und auch die Kurzzeitpflege. Die Leistungen dieser Pflegeformen können dank des Entlastungsbetrages gegebenenfalls über einen längeren Zeitraum vom Pflegebedürftigen in Anspruch genommen werden. Im Rahmen des Entlastungsbetrages können Kosten für Unterkünfte, Verpflegung und Fahrten selbstverständlich auch erstattet werden. Sollte sich ein Pflegebedürftiger beispielsweise in der Pflegestufe drei befinden und für insgesamt 24 Tage eine teilstationäre Pflege in einer Pflegeeinrichtung in Anspruch nehmen, in der der tägliche Pflegesatz bei 60,00 Euro liegt, entstehen Gesamtkosten in Höhe von 1.440,00 Euro. Davon wird der Leistungsbetrag von rund 1.375,00 Euro abgezogen, der dem Pflegebedürftigen in Pflegestufe drei pro Monat zusteht. Der Differenzbeitrag in Höhe von etwa 65,00 Euro kann vom Entlastungsbetrag beglichen werden, falls dieser bis dahin nicht bereits anderweitig verwendet wurde.
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